Remigius Bunia

Abstract zu »Fußnoten zitieren«

Literaturwissenschaftler zitieren ungenau. Sie achten nämlich nicht auf Anker, die sie beim Zitieren im Text vorfinden, und nicht auf andere typographische Eigenarten. An dieser Praxis ist nicht zu rütteln, solange es nicht um die Zeichen auf dem Papier selbst geht; will man sich jedoch in philologischer Genauigkeit dem Text widmen, spielen die Zeichen eine Rolle.

Der Beitrag schlägt erstens einen Umgang mit Typographie in Fällen vor, in denen das Faksimile zu großen Aufwand bedeuten würde. Zweitens legt er eine Terminologie für die das Fußnotendispositiv vor (siehe Abbildung).

Zuletzt aber interessiert er sich vor allem für die zeichentheoretischen Implikationen der Typographie und legt dar, weshalb ein A als ein A identifiziert werden kann, obwohl sich das A nicht über eine positive Merkmalsliste beschreiben lassen kann.


Vorschlag für eine Termninologie im Umgang mit dem Fußnotendispositiv